PalmenrüsselkäferDer Pflanzenschutzdienst informiert Rhynchophorus ferrugineus – Der malaiische Palmenrüssler/Rote Palmenrüsselkäfer 
Mit der Einfuhr von Palmen besteht seit einiger Zeit die Gefahr der Einschleppung eines weiteren Quarantäneschädlings, des malaiischen Palmenrüsslers, auch Roter Palmenrüssel- Käfer genannt. Dieser Käfer, der ursprünglich aus Südostasien stammt, wurde mit Pflanzenexporten bereits 1994 nach Spanien (Raum Valencia) und auf die Kanarischen Inseln eingeschleppt. Inzwischen ist er auch in Italien und an der Cote d’Azur aufgetreten. Wirtspflanzen sind eine Reihe von Arecaceae – darunter auch die in unseren Breiten als Kübelpflanzen für Freiland und Wintergarten anzutreffendenAreca catechu/ Arenga pinnata/ Borassus flabellifer/ Calamus merillii/ Caryota maxima/ Caryota cumingii/ Cocos nucifera/ Corypha utan/ Elaeis guineensis/ Livistona decipiens/ Metroxylon sagu/ Oreodoxa regia/ Phoenix canariensis/ Phoenix dactylifera/ Phoenix theophrasti/ Phoenix sylvestris/ Sabal umbraculifera/ Trachycarpus fortunei/ Washingtonia sp. Auch Agave americana und Saccharum officinarum (Zuckerrohr) kann befallen werden. Wichtig zu wissen ist, dass der Käfer die Wirtspflanzen erst befällt, wenn der Stamm-durchmesser mindestens 5 cm beträgt. Lebensweise: Der Käfer (bis 3,5 cm groß) kann bis zu 200 Eier (2,6 x 1,1 mm, cremefarben, länglich) vorwiegend in Wunden im Stammbereich oder den Blattstielen ablegen. Die Larven (5 cm lang, 2 cm breit) bohren sich ins Innere der Palme und fressen dort von oben beginnend meterlange Gänge in den Palmenstamm. Zur Verpuppung verlassen die Larven die Pflanzen und bauen sich einen ovalen Kokon aus Palmenfasern am Fuß des Stammes (s.u.). Die gerösteten Larven gelten in Südamerika übrigens als Delikatesse. Alle Lebensstadien des Käfers können also auf einer Palme vertreten sein - erst wenn der Käfer kein Futter mehr findet, sucht er sich eine neue Wirtspflanze. Dabei kann er mehrere Kilometer weit fliegen. Schadbild: Die Symptome sind erst lange nach der Besiedlung sichtbar, da der Käfer sehr versteckt im Innern der Pflanze lebt. Mit der Zeit werden durch die Fraßtätigkeit des Käfers die Palmwedel von der Mitte aus gelb und sterben nach und nach ab – bis die gesamte Krone nach einigen Wochen komplett braun und abgestorben ist. Bohrlöcher im Stamm und/oder Krone, aus denen zerkaute Pflanzenfasern ausgestoßen werden und welkende Blattwedel sind ein Hinweis auf den Befall mit dem Malaiischen Palmenrüssler. Die Fressgeräusche der Larven sind hörbar, wenn man das Ohr an den Stamm legt oder aber ein bioakustisches Messgerät benutzt. Diese Pflanzen müssen dann sofort vernichtet werden. Eine direkte Bekämpfung ist durch die versteckte Lebensweise des Käfers nicht möglich. Importierte Ware sollte genau beobachtet und ein Verdacht muss dem zuständigen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden. Handel: Bei der Einfuhr anfälliger Pflanzen muss die Befallsfreiheit in einer zusätzlichen Erklärung bescheinigt werden. Ein innergemeinschaftliches Verbringen anfälliger Pflanzen ist nur mit dem Pflanzenpass möglich. Geregelt ist dies in der Entscheidung der Kommission 2007/365/EG vom 25. Mai 2007. Für weitere Fragen steht Ihnen der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer unter der Telefonnummer 06881/928-109 oder per Email unter
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gern zur Verfügung. Karen Falch Bekämpfung Guter Rat gegen die Rüssler ist teuer. Eine Bekämpfung mit Chemie scheidet weitgehend aus, da die nötigen sehr hohen Dosen die Umgebung wie Parks und Uferpromenaden vergiften würden. Duftlockstoffe, auf die die Käfer fliegen, werden erprobt. Am erfolgreichsten erscheint es, die Stämme mit bioakustischen Messgeräten zu überwachen und Palmen sofort zu vernichten, sobald das Schmatzen der Larven zu hören ist.
Blattläuse an Zier- und Zimmerpflanzen Blattläuse auf einem Rosenblatt Schadbild: Die Blätter und Triebe sehen gekräuselt und verkrüppelt aus. Teilweise können auch gelbe Flecken an den Blättern auftreten. Zusätzlich werden die Blätter durch Rußtaupilze verunziert, die sich auf den Ausscheidungen der Läuse, dem so genannten Honigtau, ansiedeln. Fast alle Zier- und Zimmerpflanzen können befallen werden. Schaderreger: Die grün, gelblich oder schwarz gefärbten Blattläuse sitzen meist in großen Kolonien auf der Unterseite der Blätter oder an den Triebspitzen. Bei sommerlichen Temperaturen kommt es schnell zu einer massenhaften Vermehrung der Läuse. Gegenmaßnahmen: Bei einem schwachen Befall mit Blattläusen reicht es meist aus, wenn die Läuse mit einem Wasserstrahl abgespritzt werden. Ansonsten sind bei Zimmerpflanzen Präparate zu empfehlen, die in Sprühdosen angeboten werden, wie beispielsweise Compo Zierpflanzenspray. Ihr Einsatz ist auch im Hausgarten möglich. Bei größeren Pflanzenbeständen lassen sich jedoch eher Spritzungen mit Präparaten zur Selbstanmischung durchführen (z. B. Neudosan Neu Blattlausfrei, Schädlingsfrei Naturen, Schädlingsfrei Neem oder Schädlingsfrei Parexan Plus). Die Bekämpfungsmaßnahmen sollten, falls erforderlich, im Abstand von etwa einer Woche wiederholt werden. Bei Topfpflanzen können auch spezielle Stäbchen oder Granulate (z. B. auch Lizetan-Combistäbchen, Lizetan-Combigranulat, Schädlingsfrei Careo Combi-Stäbchen oder Schädlingsfrei Careo Combi-Granulat) verwendet werden. Alle genannten Präparate sind nicht bienengefährlich. In Kleingewächshäusern, Wintergärten oder Blumenfenstern können auch Nützlinge wie Räuberische Gallmücken, Schlupfwespen oder Florfliegen gegen Blattläuse eingesetzt werden. Hinweise zu Bezugsquellen können Sie beim Fachhandel oder beim Pflanzenschutzdienst erfragen. Blut-, Woll- und Schildläuse an Gehölzen Schildläuse an Eibe  Blutläuse an Apfelbaum Schadbild:Hellbraune, zum Teil mit Wachswolle bedeckte beziehungsweise unter verschiedenartigen Schilden lebende Läuse saugen an Blättern, Nadeln und Trieben von Gehölzen. Vorzeitiger Blatt- und Nadelfall sowie Wachstumshemmung der Triebe und Aufreißen der Rinde sind die Folge. Besonders befallsgefährdet sind u. a. Apfel, Gemeine Kiefer, Weymouthskiefer, Zirbelkiefer, Eibe oder Stechpalme. Befallene Pflanzen sind mitunter durch weiße Wachsflocken, Honigtau und Rußtau zusätzlich verunziert. Schaderreger:Die Wollläuse finden sich im Sommer meistens an den Maitrieben. Die Laus selbst ist von weißer bis hellgrauer Wachswolle bedeckt. Die Blutlaus bildet bis Mai Kolonien unter weißen Wachsplättchen an Kurztrieben und Zweigen, besonders dort, wo die Rinde verletzt ist. Sie vermehren sich bis zum Herbst. Larven überwintern an Trieben, in Rindenritzen, am Wurzelhals und auch im Wurzelbereich. Die Schildläuse vermehren sich durch Eier, die unter den festen Schilden oder in einem weißen Eisack sitzen und dann ausschlüpfen. Die Jungtiere verbreiten sich über die ganze Pflanze, setzen sich fest und bilden wieder einen Schild aus, unter dem sie geschützt saugen. Gegenmaßnahmen:Dünnere, stark befallene Triebe sollten, soweit möglich, herausgeschnitten werden. Ergänzt werden kann diese Maßnahme durch wiederholte Spritzungen im Frühjahr oder Sommer mit Schädlingsfrei Hortex oder Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei. Zu fördern sind außerdem Marienkäfer und Blutlauszehrwespen, die als natürliche Gegenspieler die Woll- und Blutläuse auf natürliche Weise bis zu einem gewissen Grad in Grenzen halten. Spinnmilben an Zierpflanzen und Ziergehölzen
 Gespinst mit Spinnmilben
Schadbild:Spinnmilben saugen an den Blattunterseiten und bilden dort häufig zarte Gespinstüberzüge. Die Blätter sehen zunächst weißlichgelb gefleckt aus, später verfärben sie sich bräunlich bis bronzefarben, vergilben und sterben letztendlich ab. Im Zimmer treten Spinnmilben vor allem bei trockenem und warmem Klima auf (trockene Heizungsluft im Winter). Im Freiland können sie dementsprechend insbesondere in den trockenen und warmen Sommermonaten zum Problem werden. Schaderreger:Erwachsene Spinnmilben sind meist grünlichgelb oder rot gefärbt, z. T. auch braunschwarz und etwa 0,5-0,7 mm groß. An Zimmerpflanzen treten sie während des ganzen Jahres auf. Im Freien überwintern sie, je nach Art, als ausgewachsenes Tier oder als Winterei. Gegenmaßnahmen:Spinnmilben sind relativ schwer zu bekämpfen. Da in der Regel nicht alle Entwicklungsstadien erfasst werden, sind meist mehrere Spritzungen mit entsprechend wirksamen Pflanzenschutzmitteln zu empfehlen. Bei Zimmerpflanzen lassen sich zur Bekämpfung Präparate einsetzen, die der Handel als anwendungsfertige Sprühdosen anbietet (z. B. Lizetan Plus Zierpflanzenspray, COMPO Schädlings-frei plus oder Schädlingsfrei Neem). Bei größeren Pflanzen ist es sinnvoller, eine Spritzlösung selbst anzumischen (beispielsweise mit Neudosan Neu Blattlausfrei, Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei, Schädlingsfrei Naturen). Bei der Ausbringung der Präparate ist darauf zu achten, dass die Blattunterseiten gut benetzt werden. Die Bekämpfungsmaßnahmen sollten nach jeweils etwa 7 Tagen noch ein- bis zweimal wiederholt werden. In Wintergärten oder Kleingewächshäusern ist auch eine Bekämpfung mit Nützlingen möglich (z. B. mit der Raubmilbe Phytoseiulus persimilis). Hinweise über die verschiedenen Bezugsquellen für Nützlinge sowie die dabei zu beachtenden Ausbringungsbedingungen können Sie beim Fachhandel oder direkt bei den Nützlingsproduzenten erfragen. Thripse an Zimmerpflanzen Thripsschaden an Ficus Schadbild:Blätter und Blüten weisen durch die Saugaktivitäten der Thripse (Fransenflügler) helle bis silbrig schimmernde Flecken auf. An den Unterseiten der Blätter sind mitunter winzige schwarze Kottröpfchen zu finden. Bei starkem Befall sterben die Pflanzenteile ab und vertrocknen. Schaderreger:Die geflügelten, gelblich bis braunschwarz gefärbten Thripse und deren ungeflügelte Larven saugen an den Unterseiten der Blätter. Bei Blütenpflanzen halten sich die Tiere auch in den Blüten auf (Blütenthripse). Die Entwicklung bis zum ausgewachsenen Insekt dauert je nach Temperatur etwa 2 bis 4 Wochen. Besonders gute Entwicklungsmöglichen finden Thripse bei trockenen und warmen Witterungsbedingungen vor. Gegenmaßnahmen:Bei Zimmerpflanzen kann eine Bekämpfung mit Insektiziden als Spritzanwendung (z. B. mit Lizetan Plus Zierpflanzenspray) oder durch den Einsatz von speziellen Stäbchen oder Granulaten (Lizetan Combistäbchen, Lizetan Combigranulat, Schädlingsfrei Careo Combi-Stäbchen, Schädlingsfrei Careo Combi-Granulat u. a.) erfolgen. Bei der Ausbringung der Spritzpräparate ist darauf zu achten, dass auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Die Bekämpfungsmaßnahmen sollten bei Bedarf in etwa wöchentlichen Abständen wiederholt werden. Bei blühenden Zierpflanzen auch die Hinweise zur Verträglichkeit bei den unterschiedlichen Zierpflanzenarten beachten (Informationen in der Gebrauchsanleitung). Durch das Aufstellen von beleimten Blau- oder Gelbstickern in den Töpfen können zusätzlich Thripse abgefangen werden. Für Wintergärten oder größere Blumenfenster eignet sich auch der Einsatz von Nützlingen, z. B. Florfliegen-Larven oder auch Raubmilben. Die spezifischen Anforderungen an die Klimabedingungen sind beim Nützlingseinsatz jedoch zu berücksichtigen. Weiße Fliegen an Zier- und Zimmerpflanzen Weiße Fliegen Schadbild:Durch die Saugtätigkeit der Weißen Fliegen vergilben die Blätter und sterben nach einiger Zeit ab. Zusätzlich sind sie durch schwarze Rußtaupilze verunziert, die sich auf dem Honigtau ansiedeln, der von den Weißen Fliegen in großen Mengen ausgeschieden wird. Die Tiere selbst findet man fast ausschließlich auf den Blattunterseiten. Zu den besonders häufig befallenen Zierpflanzen zählen zahlreiche Beet- u. Balkonpflanzen (z. B. Fuchsien, Lantanen oder Anisodontea), aber auch Zimmerpflanzen wie Myrte oder Weihnachtssterne. Schaderreger:Die Weißen Fliegen gehören zu den Mottenschildläusen. Sie sind etwa 2 mm groß und auf den Flügeln sowie am Körper mit weißem Wachsstaub bepudert. Sie legen ihre Eier blattunterseits ab und entwickeln sich über mehrere Larvenstadien, einschließlich eines schildlausförmigen Entwicklungsstadiums, nach etwa 2 bis 4 Wochen zur ausgewachsenen "Weißen Fliege". Gegenmaßnahmen: Eine Bekämpfung der Weißen Fliegen ist recht schwierig, da mit den zur Verfügung stehenden Spritzpräparaten vornehmlich eine Wirkung gegen die erwachsenen Tiere erzielt wird. Eier und Larven hingegen werden kaum erfasst (vor allem bei Spritzanwendungen). Der Entwicklungszyklus wird somit nicht vollständig unterbunden. Einsetzbare Spritzpräparate gegen Weiße Fliegen sind beispielsweise Schädlingsfrei Neem, Spruzit Schädlingsfrei, Lizetan Plus Zierpflanzenspray, Compo Zierpflanzen-Spray Bi 58 oder Neudosan Neu Blattlausfrei. Für Zimmerpflanzen in Töpfen eignen sich auch spezielle Stäbchen oder Granulate (wie Lizetan Combistäbchen, Lizetan Combigranulat, Schädlingsfrei Careo Combi-Stäbchen oder Schädlingsfrei Careo Combi-Granulat). In Wintergärten oder Kleingewächshäusern kommen auch natürliche Feinde der Weißen Fliegen (insbesondere die Erzwespe Encarsia formosa) zur Bekämpfung in Betracht. Ein Bezug dieser Nützlinge ist über den Fachhandel oder direkt bei den Nützlingsproduzenten möglich. Wollige Napfschildläuse an Ziergehölzen und Laubbäumen
 Wollige Napfschildläuse an Linde
Schadbild: Auf Blättern und Trieben verschiedener Ziersträucher (z. B. Hortensie, Magnolie) sowie an Blättern, Ästen und Stämmen von Laubbäumen (Linde, Ahorn, Rosskastanie, Ulme) sind auffällig bräunliche bis weißliche Schildläuse zu finden. Obwohl die Tiere an den Pflanzen saugen und sich massenhaft vermehren, entsteht eigentlich kein nennenswerter Schaden (außer klebrigen Honigtauausscheidungen). Als störend wird häufig jedoch deren Anwesenheit empfunden. Schaderreger:Die Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis) ist eine Schildlausart mit einem braunen, ovalen, etwa 4-6 mm langen und 3-4 mm breiten Körper (Schild). Unter dem Schild ist zu bestimmten Zeiten (etwa ab Ende April) eine weiße, watteartige Substanz zu erkennen, bei der es sich um sogenannte Eisäcke der weiblichen Schildläuse handelt. In diesen Eisäcken entwickeln sich die Eier der Tiere. Etwa im Juni schlüpfen aus ihnen weißfarbene Larven, die sich anschließend bis auf die Blätter der Wirtspflanzen ausbreiten. Zum Herbst erfolgt eine Rückwanderung auf Triebe und Stämme, an denen die Larven später überwintern. Erst im nächsten Frühjahr kommt es zur Entwicklung von ausgewachsenen Schildläusen. Gegenmaßnahmen:Da die Pflanzen von den Schildläusen nicht nennenswert geschädigt werden, ist eigentlich keine Bekämpfung erforderlich. Will man dennoch etwas gegen diese auffälligen Schädlinge unternehmen, könnte eine Behandlung mit Naturen Schädlingsfrei oder Schädlingsfrei Neem erfolgen. Die Mittel sollten gespritzt werden, sobald erste Larven auftreten (etwa ab Juni). Mit Spruzit Schädlingsfrei nach Gebrauchsanweisung vorgehen. Wollläuse  Beschreibung Weiße, watteartige 2-4 mm lange Tiere, besonders an der Blattunterseite und in den Blattachseln. Pflanze durch Ausscheidungen der Schädlinge klebrig. Bei sehr starkem Befall Ansiedlung schwarzer Rußtaupilze auf den Blättern. Vorbeugung Befallene Pflanzen isoliert stellen, da junge Wollläuse sehr mobil sind. Bekämpfung 1. Bei Anfangsbefall in geschlossenen Räumen kann man mit Nützlingen wie den Australischen Marienkäfer vorgehen. 2. Zum Abfangen der erwachsenen Tiere Combistäbchen in die Töpfe stecken. 3. Mit Spruzit Schädlingsfrei nach Gebrauchsanweisung vorgehen. Trauermücken
 Beschreibung 2 - 4 mm lange schwarze, fliegende Insekten auf der Topferde und den Pflanzen. Die erwachsenen Tiere sind nicht schädlich. In der Erde 6 - 7 mm lange, glasig weiße Larven mit dunklem Kopf. Sie fressen an den Wurzelspitzen vor allem junger Pflanzen. Trauermücken bevorzugen sehr feuchte, humusreiche Erde. Vorbeugung Weniger gießen. Bekämpfung 1. Zum Abfangen der erwachsenen Tiere Combistäbchen in die Töpfe stecken, und Gelbtafeln aufhängen. 2. Die Larven im Boden können mit nützlichen Nematoden bekämpft werden. Schildläuse
 Beschreibung An Trieben und Blättern und Blattstielen 1-3 mm große, ovale bis rundliche Schildchen. Farbe gelb bis braun. Pflanze durch Ausscheidungen der Schädlinge klebrig. Bekämpfung 1. Zum Abfangen der erwachsenen Tiere Combistäbchen in die Töpfe stecken. 2. Mit Spruzit Schädlingsfrei nach Gebrauchsanweisung vorgehen. Wanzen
 Beschreibung Durchlöcherte und/oder verkrüppelte Blätter oder Blüten. Schaden wird verursacht durch 4-7mm große Wanzen, die an den jungen Knospen saugen. Beim Entfalten der Blätter werden Schäden sichtbar. Wanzen selbst leben sehr versteckt und sind nur selten sichtbar. Vorbeugung Gefährdete Pflanzen regelmäßig kontrollieren. Bekämpfung Mit Spruzit Schädlingsfrei nach Gebrauchsanweisung vorgehen.. Schadsymptome. Am besten morgens spritzen, Behandlung nach einigen Tagen wiederholen und Gelbtafeln aufstellen Springschwänze
 Beschreibung Längliche, weiße Tiere in und auf der Topferde, die beim Gießen aufspringen. Springschwänze ernähren sich nur bei sehr starkem Befall von Pflanzenwurzeln, ansonsten leben sie von organischen Bestandteilen der Blumenerde. Springschwänze können nur dort existieren, wo Topferde ständig feucht ist. Vorbeugung Pflanzen trockener halten. Gut wasserführende Erden verwenden. Bekämpfung
1. Zum Abfangen der erwachsenen Tiere Combistäbchen in die Töpfe stecken. 2. Mit Spruzit Schädlingsfrei nach Gebrauchsanweisung vorgehen. Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus)  Der Gefurchte Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus), auch Breitmaulrüssler genannt, ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) und wird allgemein als landwirtschaftlicher Schädling angesehen, da die erwachsenen Tiere (Imagines) sich hauptsächlich von Blättern, Knospen oder jungen Trieben landwirtschaftlich genutzter Pflanzen ernähren. Merkmale Der Käfer wird etwa zehn Millimeter groß. Die Oberseite seines Körpers ist schwarz gefärbt und besitzt dunkelbraune Flecken. Sie ist zudem gekörnt oder gerunzelt. Die Deckflügel (Elytren) sind panzerartig verhärtet, elliptisch und an den Schultern stark abgerundet. Der Schenkel ist in der Mitte stark verdickt. Der Rüssel ist mit kräftig entwickelten Pterygien (muschel- oder ohrenförmige Wülste außen neben den Fühlergruben) versehen. Die Larven sind etwa so groß wie die Käfer und gelblich-weiß gefärbt. Vorkommen und Verbreitung Die erwachsenen Tiere sind dämmerungs- oder nachtaktiv und leben polyphag an krautigen Pflanzen oder kleineren Gehölzen. Dort treten sie von April bis Oktober in Erscheinung. Die Einschleppung des Schädlings erfolgt oft mit dem Substrat oder über getopfte Pflanzen, von denen sie sich dann auf die verschiedenen Pflanzenarten ausbreiten. Fortpflanzung Oft findet unter den Tieren Jungfernzeugung (Parthenogenese) statt, so dass sie nicht auf sexuelle Vermehrung angewiesen sind. Die Eiablage - je Weibchen mehrere hundert - erfolgt einzeln oder auch in Häufchen am Grunde der Fraßpflanzen bzw. in humose Erde. Die zunächst weißen, bald jedoch bräunlich gefärbten, annähernd kugeligen Eier mit einem Durchmesser von ca. 0,7 mm haben anfangs einen flüssigen klaren, später weißlichen Inhalt. Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen die Larven, die an Wurzeln fressen. Zur Verpuppung gräbt das letzte Larvenstadium eine kleine Erdhöhle. Überwintert wird zumeist als Larve, seltener als Puppe. Unter natürlichen Bedingungen entwickelt sich eine Generation pro Jahr, wobei die Larven bevorzugt im Frühjahr (überwinterte „Altlarven“ aus dem Vorjahr) und im Herbst (Junglarven aus der Eiablage im Sommer) in Erscheinung treten. Über Ei, Larve und Puppe entwickeln sich so immer wieder neue Käfergenerationen. Schadbild Die Larven richten den Hauptschaden im Wurzelbereich durch ihre Fraßtätigkeit an. Die erwachsenen Käfer fressen dagegen halbkreisförmige Einbuchtungen in die Blattränder (Buchtenfraß), der Blattrand erscheint zahnradartig gekerbt. Bekämpfung Die Bekämpfung der Käfer ist relativ einfach durch den Einsatz von Insektiziden mit systemischer Wirkung wie z.B. Dantop oder Confidor. Die Bekämpfung der wesentlich mehr Schaden verursachenden Larven ist sehr schwierig. Im Handel gibt es gegen diese im Boden lebenden Stadien nützliche Nematoden (Gattung Heterorhabditis), welche in die Larven eindringen und sie zum Absterben bringen. Diese Nematoden lassen sich jedoch nicht unter allen Bedingungen einsetzen, da sie eine bestimmte Bodentemperatur benötigen um aktiv zu werden. Ein Absammeln der adulten Tiere stellt keine Bekämpfung dar und kann nur zur Ermittlung des Befallsdruckes dienen. Oder mit Mit Spruzit Schädlingsfrei nach Gebrauchsanweisung vorgehen.. Schadsymptome. Am besten morgens spritzen, Behandlung nach einigen Tagen wiederholen. Schädlings Bekämpfungsmitteln Bitte klicken Sie auf die Bilder um näheres zu erfahren.   
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